Bedingungen

Nutzungsbedingungen

Zuletzt aktualisiert: 2026

1. Über den Dienst

Lejat ist eine vermittelnde Plattform, auf der Privatpersonen und Unternehmen einander Dienstleistungen anbieten und buchen können. Lejat ist nicht Partei der Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Anbieter und nimmt keine Zahlungen entgegen oder vermittelt sie.

2. Konto

Für ein Konto musst du mindestens 18 Jahre alt sein. Deine Angaben müssen korrekt sein. Unternehmenskonten werden geprüft, bevor sie als geprüft markiert werden.

3. Anzeigen und Aufträge

Eine Anzeige muss eine echte Dienstleistung beschreiben, die du erbringen kannst. Illegale Dienstleistungen, genehmigungspflichtige Arbeiten ohne Genehmigung oder irreführende Inhalte sind nicht erlaubt.

4. Vergütung und Belege

Auftraggeber und Anbieter sind dafür verantwortlich, dass vereinbarter Preis, Rechnung oder Beleg und weitere Bedingungen korrekt sind. Vergütungen und Einnahmen sind nach geltendem Recht zu behandeln.

5. Haftung

Der Anbieter haftet für die ausgeführte Arbeit und etwaige Schäden gemäß der bestätigten Auftragsvereinbarung. Lejat haftet nicht für Schäden, Verluste oder entgangenen Gewinn aus über die Plattform vermittelten Aufträgen.

6. Steuern

Jede Nutzerin und jeder Nutzer ist selbst für die Angabe von Einnahmen und gegebenenfalls Umsatzsteuer verantwortlich.

7. Sperrung

Wir können Konten sperren, die gegen die Bedingungen verstoßen, falsche Angaben machen oder andere Nutzer gefährden.

8. Änderungen

Die Bedingungen können aktualisiert werden. Über wesentliche Änderungen informieren wir im Dienst oder per E-Mail.

9. Anwendbares Recht und Streitigkeiten

Für diese Bedingungen gilt deutsches Recht. Streitigkeiten zwischen dir und Lejat werden vor den zuständigen deutschen Gerichten verhandelt. Als Verbraucher kannst du dich zudem an eine Verbraucherschlichtungsstelle oder die OS-Plattform der EU wenden.

10. Besonderheiten in Deutschland

  • Unternehmenskonten werden anhand von Handelsregister-/Gewerbeanmeldung und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer geprüft.
  • Privatpersonen weisen sich mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises (eID) aus.
  • Für zulassungspflichtige Handwerksleistungen gilt die Handwerksordnung; ein Eintrag in die Handwerksrolle kann erforderlich sein.
  • Einnahmen aus Aufträgen sind beim Finanzamt anzugeben; die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG kann greifen.
  • Bei Arbeiten für Verbraucher gelten Werkvertragsrecht (§§ 631 ff. BGB) sowie ggf. das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz – Leistungen sind stets ordnungsgemäß zu dokumentieren.